Es ist wieder Zeit für einen Buchtipp! Diesmal möchte ich ein bisschen über “Moonwalking with Einstein” von Joshua Foer sprechen – ein Buch, das ich schon vor Jahren voller Interesse durchgelesen, aber leider nie wirklich durchgearbeitet habe.
Foer schreibt darüber, wie er als “Normalo” anfing, sich für Gedächtnistechniken zu interessieren, sie anzuwenden und schließlich so weit zu perfektionieren, dass er an den Amerikanischen Gedächtnismeisterschaften teilnahm. Er beschreibt seine, manchmal frustrierende, Reise hin zu dem Ziel, nichts mehr zu vergessen, und schreibt auch über biologische und medizinische Aspekte im Zusammenhang mit dem Erinnern und Vergessen.

Als langjähriger Fan der BBC-Serie Sherlock war mir der Gedächtnispalast bereits ein Begriff, als ich das Buch zum ersten Mal las, andere der im Buch vorgestellten Techniken waren mir jedoch neu. Ich fand und finde es faszinierend und beeindruckend, wie man sich mithilfe dieser Systeme und Muster an jegliche Informationen, Namen und Zahlenreihen erinnern kann, die man sich einmal eingeprägt hat.

Besonders beim Dolmetschen wäre es manchmal mehr als hilfreich, mithilfe einer der im Buch beschriebenen Gedächtnistechniken jede Information abrufen zu können, die man jemals gespeichert hat. Doch leider hatte ich bisher nie dasDurchhaltevermögen, mir eine der Techniken anzueignen. Doch vielleicht ist es an der Zeit, das Buch erneut aufzuschlagen und zu versuchen, mein Gedächtnis wieder ein bisschen mehr zu trainieren und zu fordern. Denn wenn ich eins bin, dann vergesslich.

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