Schreckmoment am Montag Morgen – wenn die To-Do-App tschau sagt

Ich habe ein Gedächtnis wie ein Sieb. Ich gebe es gerne zu; zum Einen ist es in meinem Beruf als Konferenzdolmetscherin nicht allzu tragisch, wenn die ganze Terminologie und alle Infos zumindest bis nach dem Auftrag im Kurzzeitgedächtnis bleiben, zum Anderen ist es eine Baustelle, an der ich gut arbeiten kann, mein ewiges Work in Progress. Außerdem habe ich in meiner digitalen To-Do-Liste alles festgehalten, was ich nicht vergessen darf.

Blöd nur, wenn die Liste plötzlich abstürzt.
Listen? Weg. Alle 7. Erinnerungen? Vergessen. Alle 77.
(Ob es vielleicht an den ganzen Sieben liegt?)

So fängt der Tag gut an. Nach stundenlangen Versuchen, den Microsoft-Dschungel zu durchdringen (quasi unmöglich), war plötzlich alles weg. Erst auf dem PC, nach versehentlicher Synchronisation auch auf dem Smartphone.

Es folgten: Panik, Stress, Erinnerungsversuche, Einrichten einer neuen To-Do-App und … plötzlich war alles wieder da.

Ich weiß bis heute nicht, was das Problem war und wieso es sich schließlich ganz von alleine wieder gelöst hat – ich schätze, es war einfach ein Bug oder ein Hänger in der Technik.
Ich bin nur froh, dass ich mit dem Schrecken davongekommen bin. Denn bis alle Aufgaben / Einkaufslisten / Reminder für Terminvereinbarungen, Steuervorauszahlungen, Wurmkuren für den Hund / Notizen zu den einzelnen Aufgaben / Ziele wieder vollständig gewesen wären, wäre eine lange Zeit vergangen, wenn ich überhaupt irgendwann wieder alles zusammenbekommen hätte.

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