Es ist wieder Zeit für einen Buchtipp:

Dieses Mal habe ich mir “Surrounded by Vampires” von Thomas Erikson rausgesucht.
Was zunächst klingt wie ein Teenager-Fantasy-Drama ist in Wahrheit ein praktischer Leitfaden dazu, wie man am besten mit Energieräuber:innen umgehen kann – im beruflichen und privaten Umfeld.

Nicht nur Freiberufler:innen wissen: Zeit ist Geld. Aber noch wichtiger ist Energie. Und genau darum geht es in diesem Buch: Wie wir Menschen erkennen, die uns emotional auslaugen, und wie wir gesunde Grenzen setzen können (etwas, mit dem ich schon immer meine Schwierigkeiten hatte, ich gebe es zu).

Thomas Erikson beschreibt unterschiedliche Arten von „Energievampiren“ – von fordernden Kund:innen bis hin zu negativ gestimmten Netzwerkpartner:innen – und zeigt auf, wie wir ihnen mit Klarheit und Selbstbewusstsein entgegentreten können.

Dabei konnte ich persönlich einiges mitnehmen:

– Es ist okay, Nein zu sagen – auch zu Aufträgen, die sich nicht gut anfühlen. Denn wenn wir zu oft Ja sagen zu Dingen, von denen wir nicht überzeugt sind, breitet sich irgendwann ein ganz schlechtes Gefühl in uns aus. Zudem bleibt dann keine Zeit mehr für die Dinge, für die wir brennen.

– Gute Zusammenarbeit basiert nicht nur auf Fähigkeiten, sondern auf Energie. Denn wenn die Energie passt, geht die Zusammenarbeit direkt viel leichter von der Hand.

– Wer ständig gibt, ohne auf sich selbst zu achten, brennt aus – leise, aber sicher.

Mein Fazit: Das Buch ist kein reines Business-Handbuch, sondern eine Einladung zur Selbstreflexion. Gerade im freiberuflichen Alltag, wo wir oft zwischen Kundenwunsch, Akquise und Selbstmanagement jonglieren, kann es den entscheidenden Perspektivwechsel bringen. Und vielleicht hilft es dem ein oder der anderen auch, im privaten Umfeld Energievampire zu identifizieren und hinter sich zu lassen.

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