Wie sieht eigentlich ein typischer Tag im Leben einer Freiberuflerin aus? Und was ist eigentlich typisch?
Mein Tagesablauf hängt stark davon ab, wie mein Kalender so aussieht – steht ein Dolmetschauftrag oder eine Übersetzung an, so hat diese Arbeit natürlich Vorrang. Das heißt: Vorbereitung, Organisation der An- und Abreise und des Auftrags vor Ort, Koordination mit Kolleg:innen oder Übersetzungsarbeit.
Steht allerdings momentan kein Termin an, bedeutet das nicht, dass auch keine Arbeit anliegt, ganz im Gegenteil! Auch an “freien” Tagen steht bei mir grundsätzlich Einiges an:

  • Sprachpflege: Dazu gehören bei mir ausgiebiges Zeitunglesen in allen meinen Arbeitssprachen, Terminologiearbeit und Vokabeln Lernen, das Dolmetschen von Übungsreden und die ein oder andere Übung zur Notizentechnik oder Salamitechnik.
  • Buchhaltung: Muss leider auch gemacht werden! Irgendwo herumflatternde Belege wollen in meine Buchhaltungssoftware eingepflegt und abgeheftet werden, Rechnungen wollen bezahlt werden und eventuelle Rechnungseingänge sollten auch geprüft werden.
  • Netzwerken: Wann findet das nächste Netzwerktreffen des Verbands der Konferenzdolmetscher (VKD) im BDÜ e.V. oder des BDÜ Baden-Württemberg e.V. statt? Was teilen meine Kolleg:innen in den Sozialen Netzwerken? Und was könnte ich im Gegenzug mit ihnen teilen?
  • Fortbildung: In welchen Bereichen kann ich mein Wissen vertiefen oder mir neue Kompetenzen aneignen? Welches Fachbuch lese ich als nächstes? Finden bald Seminare oder Kurse statt, die mich interessieren?
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